Die Wurfscheiben (Tontauben)

 

Die Wurfscheiben, die für den Sport benutzt werden, bestehen aus einer gehärteten Mischung biologisch abbaubarer Stoffe. Sie sind so robust, dass sie einerseits den Wurf mit hoher Geschwindigkeit aus den Wurfmaschinen überstehen, andererseits aber von wenigen Schroten getroffen zerbrechen. Sie werden mit exakten Spezifikationen, nach international festgelegten Standards zum Gewicht, zur Größe und Härte produziert.

 

Eine der Besonderheiten beim Parcours-Schießen ist, dass im Gegensatz zu anderen Flintendisziplinen verschiedene Wurfscheiben-Typen verwendet werden:

 

 Die „Standardscheibe“ hat einen Durchmesser von 110 mm und eine Höhe von 25-26 mm.

 Die „Midi“ mit einem Durchmesser von 90 mm täuscht optisch eine weiter entfernt fliegende Standardscheibe vor.

 Die „Mini“ ist mit 60 mm Durchmesser und 20 mm Höhe die kleinste aller Wurfscheiben.

 

 

Die „Battue“ oder „Segler“ ist eine dünne, flach geformte Scheibe mit 100 mm Durchmesser die wegen des geringen Luftwiderstandes sehr schnell fliegt. Sie ist am Anfang ihrer Flugbahn wegen des niedrigen Profils kaum zu sehen, wird erst gut sichtbar, wenn sie bei nachlassender Geschwindigkeit gegen Ende der Flugbahn plötzlich abkippt und parabelförmig zu Boden stürzt.

 „Rabbit“ oder „Rollhasen“ rollen über den Boden. Sie sind ähnlich der „Standardscheibe“ - nur dicker und flach in der Form eines massiven Rades konstruiert, um schnell über den Boden rollen zu können. Der Rollhase springt bei natürlichen und in die Bahn eingebauten Unebenheiten.

 

Die Wurfscheiben dürfen schwarz sein, es werden aber je nach Hintergrund und Lichtwechsel Scheiben in einem leuchtendem Orange oder Gelb geworfen, damit sie besser zu sehen sind. Auch andere Farben sind möglich.